24-Stunden-Aktion der Jugendfeuerwehren

24-Stunden-Aktion der Jugendfeuerwehren
Tiefenbach. Am letzten Mai-Wochenende nutzten die Aster und Tiefenbacher Jugendfeuerwehren ihre 24-Stunden-Aktion um einige Einsatzübungen, die von den Tiefenbacher Jugendwarten organisiert wurden, gemeinsam abzuhalten. Jede der Gruppen hielt ihre Schulungen und eigenen Einsätze "daheim" ab, unterbrochen für die gemeinsamen Alarmierungen.

In Ast wurde mit einer Einweisung in die Ausrüstung und Vorgehensweisen der Atemschutzgeräteträger begonnen, während die Tiefenbach Technische Hilfeleistung übte und einen überschwemmten Keller auspumpte.

Unterbrochen wurden die Einweisungen durch eine angenommene Einsatzmeldung für beide Gruppen: ein Unfall mit eingeklemmter Person. Gemeinschaftlich, mit Hilfe eines Hebekissens, konnte die Person unter einem landwirtschaftlichen Anhänger gerettet und versorgt werden.

Im Anschluss erhielten die Tiefenbach Unterricht über Gefahrgut und für die Aster ging es mit einer Demonstration von Fettbrand sowie dem Umgang mit Feuerlöschern weiter.

Gestärkt nach dem Mittagessen legte sich die Jugend der Feuerwehr Ast improvisierte Druckluftflaschen an um im nun komplett verrauchten Schulungsraum nach einer vermissten Person zu suchen. Inzwischen
erhielt die Tiefenbacher Jugend eine fundierte Einweisung in Erster Hilfe und Reanimation mit dem Defibrillator.

Und es folgte die passende Alarmierung: Starke Rauchentwicklung mit vermisster Person. Die Jugendlichen, merklich eingespielter als noch am Morgen, retteten die Person, löschten und entlüfteten.

Es folgte noch so mancher Einsatz: Mal brannte ein Wiedhaufen, mal wurden die Jugendfeuerwehrler bei einer Reanimation oder einer Wohnungsöffnung eingesetzt.

Selbst um Mitternacht folgte eine weitere Alarmierung: Brand am Wertstoffhof.

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf folgte dann bereits morgens der nächste Notfall: Austritt von Gefahrstoffen in Ast beim Sportplatz. Schnell wird die Straße gesperrt, der Gefahrstoff erkundet und die Flüssigkeit aufgehalten. Die Tiefenbach Kameraden machten den Gefahrenherd unschädlich und wurden dann von der Aster Jugend dekontaminiert.

Nach dieser letzten gemeinsamen Übung dankte KBM Florian Baumann allen Beteiligten und bemerkte eine deutliche Verbesserung der Zusammenarbeit und Routine während des letzten Tages. Auch die Jugendfeuerwehrler freuten sich über die gelungene Aktion. Denn neben den Einsätzen kam auch der gemeinsame Spaß nicht zu kurz.

Vielen Dank an Corinne Prasch von der FF Ast und die Landshuter Zeitung für diesen tollen Artikel (veröffentlicht am 13.06.2019)

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