15 Teilnehmer von acht Wehren absolvierten Motorsägenlehrgang des Brandbezirks Mitte

BBZ Mitte Motorsägenkurs
Adlkofen.
Im Bereich der Gefahrenabwehr ist es für die Feuerwehren oftmals unabdingbar, die Motorsäge einzusetzen. Diese Arbeiten mit der Motorsäge sind jedoch mit einem hohen Gefahrenpotenzial verbunden. Um Unfälle und Gesundheitsschäden zu vermeiden, darf für Einsätze mit der Kettensäge nur gut geschultes Feuerwehrpersonal eingesetzt werden.

Die fachliche wie auch die persönliche Eignung bildet die Grundlage für ein sicheres und unfallfreies Arbeiten. Der Brandbezirk Landshut Mitte organisierte daher eine entsprechende dreitägige Ausbildung, als Ausrichter stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Adlkofen zur Verfügung, und als fachkundige Ausbilder fungierten Christian Kropshofer, Florian Neuhauser und Sebastian Dietler. Insgesamt 15 Feuerwehrmänner aus Adlkofen, Oberaichbach, Niederaichbach, Oberköllnbach, Altheim, Veitsbuch, Essenbach und Reichelkofen sind nun mit den vermittelten Lehrgangsinhalten bestens gerüstet. Im Ausbildungskurs „Motorsäge“ lernten die Feuerwehrleute alles über Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitssicherheit, über die Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung sowie über Aufbau, Funktion, Pflege und Wartung der Motorsäge. Außerdem erfuhren sie, wie die korrekte Schnittführung am liegenden Holz beziehungsweise an stehenden Bäumen aussieht, welche Arten der Schnitttechnik es gibt und wie gefährliche Spannungen im Holz fachgerecht beurteilt werden. Mit einem eigens für diese Zwecke entwickelten Baumbiegesimulator konnte dies ausführlich geübt werden. Dieses Gerät ermöglichte es den Kursteilnehmern, sich die richtige Schnittführung in allen erdenklichen Einsatzsituationen anzueignen.

An den ersten beiden Kurstagen übten die Teilnehmer am Gerätehaus in Adlkofen, wo am Beginn des letzten Tages auch die theoretische Prüfung stattfand. Im Anschluss wurde das erworbene Wissen an stehenden Bäumen in einem nahegelegenen Waldstück angewendet. Unter der fachkundigen Anleitung der drei Ausbilder wurden dabei mehrere Bäume fachgerecht gefällt und aufgearbeitet. So konnten zum Abschluss alle 15 Feuerwehrmänner die entsprechenden Teilnahmezeugnisse entgegennehmen, und die Ausbilder dankten sowohl Waldbesitzer Thomas Scharf für das Zurverfügungstellen des Waldgrundstückes als praktische Übungsfläche als auch den Kursteilnehmern, die ihre Freizeit geopfert hatten, um mit dem erworbenen Wissen im Ernstfall der Allgemeinheit schnell und sicher helfen zu können.

Bericht und Fotos: Bernhard Goth

 

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