Unholzing. Am Donnerstagabend, 16. Juli 2026, hat eine groß angelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Unholzing, Oberköllnbach, Postau, Veitsbuch und Weng zahlreiche Einsatzkräfte gefordert. Rund 60 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner beteiligten sich an der von Kreisbrandmeister Uwe Taglinger ausgearbeiteten Übung. Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, bei dem vier Kinder als vermisst galten.
Übungsablauf
In einer Maschinenhalle war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, zudem galten vier Kinder als vermisst. Die Feuerwehr Unholzing, die als erste am Übungsort eintraf, leitete umgehend den Erstangriff ein und verschaffte sich einen Überblick über die Lage.
Unter schwerem Atemschutz drangen Trupps der Feuerwehren Postau und Weng in die stark verrauchte Halle vor. Trotz der schwierigen Sichtverhältnisse gelang es ihnen, alle vier vermissten Kinder zügig aufzufinden und ins Freie zu bringen.
Zeitgleich bauten die Feuerwehren Oberköllnbach und Veitsbuch eine zuverlässige Wasserversorgung über das Hydrantennetz auf. Dadurch konnte der Außenangriff sichergestellt und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.
Übungsbesprechung
Bei der anschließenden Übungsbesprechung zog Kreisbrandmeister Uwe Taglinger eine positive Bilanz. Das Zusammenspiel der beteiligten Feuerwehren habe unter den angenommenen Einsatzbedingungen hervorragend funktioniert. Die Übung habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig regelmäßige gemeinsame Trainings sind und wie leistungsfähig die Feuerwehren der Region im Ernstfall zusammenarbeiten.
Auch Bürgermeister Daffner zeigte sich beeindruckt vom Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Er lobte insbesondere die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren und dankte den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren unermüdlichen Einsatz. Das Ehrenamt sei eine unverzichtbare Säule für die Sicherheit der Bevölkerung und verdiene große Anerkennung.
Text und Foto: Michael Mühlbauer, 1. Kommandant FF Unholzing

