24 Stunden gerettet und gelöscht


BayerbachJugendfeuerwehren Bayerbach und Postau übten mit Maltesern

Bayerbach/Postau. Stolz, aber mit deutlichen Ermüdungsspuren verlassen 18 Jugendliche der Bayerbach Feuerwehr am späten Samstagnachmittag (21.09.) das Gerätehaus. Im Rahmen einer 24-Stundenübung waren sie zusammen mit sechs Jugendfeuerwehrlern der FF Postau und mehreren Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes Niederaichbach bei verschiedensten Einsatzszenarien an ihre Grenzen gegangen.

Die Palette an Aufgaben war breit gefächert: von einer (Plüsch-)Katze, die vom Baum gerettet wurde, bis zu einem Verkehrsunfall mit schwerverletzten Personen und einem Pkw-Brand, von einem nächtlichen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage bis zu einem Unfall mit auslaufenden Chemikalien, von einer Personensuche im Wald bis hin zu einem Hallenbrand. „Das war super, vor allem als es so richtig zur Sache gegangen ist!“, schwärmen die zwölf- bis 17-jährigen Feuerwehrler, denen nach jedem Einsatz und jeder Menge Action die Anstrengung und der Stress förmlich ins Gesicht geschrieben standen.   

Ausgedacht und organisiert hatten die Bayerbacher Jugendfeuerwehrler und Max Neumeier die Aktion in Eigenregie. Dazu gehörten auch die nötige Verpflegung und das Aufstellen von Feldbetten im Gerätehaus. „Unsere Eltern waren toll, sie haben uns reichlich Kuchen geliefert!“, bedanken sich die jungen Einsatzkräfte für die Rundumversorgung, obwohl sie kaum Zeit zum Essen fanden. Fast bei jedem Einsatz dabei war auch Ingrid Weinzierl, die lachend schwärmt: „Mia gfällt des so vui, i bin Tag und Nacht als verletzte Person dabeigwesn!“

Neu war bei der diesjährigen Auflage dieses Großereignisses, dass bei einigen Einsätzen auch sechs Jugendliche der FF Postau mit ihren Betreuern ausgerückt sind. „Mit unserer kleinen Jugendgruppe üben wir zwar regelmäßig, aber so eine Riesengaudi können wir ihnen nicht bieten“, freuten sie sich über diese Übungsmöglichkeit und revanchierten sich mit einer Übung zur technischen Hilfeleistung, wo die Bayerbacher ihre Zukunft, nämlich die Handhabung von Schere und Spreizer, intensiv testen konnten.

„Mit unseren Jugendfeuerwehrlern und ihrem Elan brauchen wir uns um die Zukunft der Bayerbacher Feuerwehr keine Sorgen machen“, bestätigen auch Jugendwart Adolf Aufleger und erfahrene Einsatzkräfte, die bei der 24-Stundenaktion mit Rat und Tat zur Seite standen, genauso wie die Rettungssanitäter der Malteser, die Hand in Hand mit den Jungen übten.

Bericht und Fotos FF Bayerbach

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