Modulare Truppmannausbildung mit Erfolg abgeschlossen

Vilslern
Vilslern. Kürzlich traten neun Feuerwehrfrauen und -männer aus Vilslern zu Prüfungen der Modularen Truppmannausbildung an. Für die Zwischenprüfung haben die fünf Teilnehmer 120 Stunden über mehrere Monate hinweg abgeleistet, für die Abschlussprüfung haben die 4 Teilnehmer über 2 Jahre hinweg die mindestens weiteren 40 Stunden vorweisen müssen.

Vorausgegangen waren viele Monate intensiven Übens. Mehrmals in der Woche trafen sich die Jugendlichen um das Wissen zu vertiefen und den Umgang mit den Gerätschaften zu erlernen. Als Ausbilder stellte sich dafür Anton Peissinger zur Verfügung. Alle Teilnehmer hatten bereits den Basislehrgang absolviert und mussten für den Abschluss der MTA verschiedene Ausbildungsthemen abarbeiten und mindestens 40 Unterrichtseinheiten im Ausbildungs- und Übungsdienst vorweisen. Übergreifende Ausbildungen wie technische Hilfeleistung, Funkausbildung, Psychsoziale Notfallversogung (PSNV) und Erste Hilfe wurde bei den jeweiligen Stützpunktwehren abgehalten. Dabei wurde auch die richtige Strahlrohrführung erlernt.

Bei der Prüfung wurden neben einer schriftlichen Prüfung auch die praktischen Fähigkeiten abgerufen. So musste die richtige Handhabung und Anwendung eines Feuerlöschers erklärt oder das Auffinden einer bewusstlosen Person und die dadurch erforderlichen Maßnahmen demonstriert werden. Das richtige Anlegen von Knoten und Stiche musste vorgeführt werden und die Inbetriebnahme eines Oberflurhydranten gezeigt werden. All diese Aufgaben wurden mit Bravour gemeistert und von allen bestanden. Bei der Modularen Truppmannausbildung handelt es sich um die neu gestaltete Grundausbildung der Feuerwehren in Bayern. Im Rahmen der MTA werden den angehenden Floriansjüngern alle Handgriffe beigebracht, die sie später im realen Einsatzgeschehen benötigen werden. Vor den kritischen Augen der Prüfer meisterten alle Teilnehmer die theoretischen und praktischen Prüfungsteile mit vollem Erfolg.

Die Kreisbrandmeister Alfred Metzka und Manfred Rieder, sowie Schiedsrichter Georg Brachmeier zeigten sich sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen der Feuerwehrler. Ein Teil von Ihnen hat mit der Abschlussprüfung die Modulare Truppmannausbildung beendet und ist nun bestens gerüstet für den aktiven Dienst. Diese können absofort als Truppführer eingesetzt werden. Die Absolventen können sich mit dem Abschluss der Grundausbildung in der Landkreis-Ausbildung oder den Staatlichen Feuerwehrschulen weiter spezialisieren. So bleibt nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere noch den Atemschutzlehrgang besuchen wird oder später einmal gar als Gruppenführer oder Kommandant agieren wird.

Die frisch ausgebildeten Floriansjünger bedankten sich im Anschluss bei ihrem Ausbilder sowie den Schiedsrichtern und ließen den Tag in geselliger Runde ausklingen.

Bericht und Fotos Dominik Götz

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